Block.

Die amtierende Leiterin des Generalkonsulat von Rumänien in München lud mich am 07. Dezember 2022 zum feierlichen Empfang anlässlich des Nationalfeiertages von Rumänien ein. Es war mir eine große Ehre daran teilzunehmen. Mit guten Gesprächen und in freundschaftlichem Rahmen konnten wir diesen Abend geniessen. Meinen Dank geht an Frau Sabine Kahle-Sander (Mitte des Bildes), Regierungsvizepräsidentin von Oberbayern und an Frau Janette-Constanta Carabasu, die amtierende Leiterin des Generalkonsulates von Rumänien in München (Rechts im Bild), für die anerkennenden Worte, für die Unterstützung und für die gute Zusammenarbeit mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Bayern.

3. Donauschwäbisches Blasmusikkonzert in Bayern Ingolstadt am 19.Juni 2022

Blasmusikliebhaber kamen voll auf ihre Kosten

Einen schönen Nachmittag erlebten die Besucher des dritten Konzertes donauschwäbischer Blaskapellen in Ingolstadt. Veranstaltet wurde das Blasmusikkonzert, das in der Sportgaststätte des SV Zuchering stattfand, vom Landesverband Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben gemeinsam mit dem Freundeskreis Donauschwäbischer Blasmusik.  Am Sonntag, dem 19. Juni, war es nach fast drei Jahren Corona-Pause wieder soweit. Pünktlich eröffnete die Original Siebenbürger-Banater Blaskapelle Ingolstadt unter der Leitung von Hermann Mattes mit Peter Schads Marsch „Jubiläumsklange“ den musikalischen Reigen, wonach der Vorsitzende des Landesverbandes Harald Schlapansky die Gaste begrüßte und sich erfreut zeigte, dass solche Veranstaltungen nun wieder moglich seien.

Der Schriftführer des Freundeskreises Donauschwabischer Blasmusik und Conférencier des tschechischen Spitzenorchesters Stribrnanka Norbert Merkle übernahm die Moderation des Konzertes.  Aus seinem breiten Hintergrundwissen schöpfend, informierte er das Publikum detailreich über die Komponisten und die Entstehungsgeschichte der einzelnen Titel und wies auf die verschiedenen Stilrichtungen der Blasmusik hin. In beiden von der Siebenbürger-Banater Blaskapelle Ingolstadt bestrittenen Konzertteilen wurden viele Titel von Robert Payer, dem legendären Gründer und Leiter der Original Burgenlandkapelle, gespielt, so auch der erste Gesangstitel „Lasst euch grüßen“.  Im ersten Teil des Konzerts brachte die Kapelle etliche goldene Hits der Egerländer Musikanten aus deren Anfangszeit zu Gehör, zum Beispiel „Ein neuer Tag“ (Slavonicka), „Fröhliche Jugend“ (Radostné mládi), „Rosen so rot“ (Panenko mo-drooká) oder „Auf der Vogelwiese“ (Pocápelská). Im zweiten Teil wurden neben den beiden Potpourris „Burgenländer Perlen“ 1 und 2 auch andere Rhythmen dargeboten, unter anderem zwei Potpourris des amerikanischen Swingkonigs Billy Vaughn. Besonderen Anklang fand der „Colonel Bogey Marsch“, der früher als Werbetitel für einen Kräuterlikör verwendet wurde. Mit dem Titel „Immer wieder Blasmusik“ von Roland Kohler verabschiedete sich die Siebenbürger-Banater Blaskapelle von den Zuhörern.

Nach einer kleinen Pause spielte die Musikkapelle der Banater Schwaben Augsburg unter der Leitung von Werner Zippel auf. Mit Robert Payers Titel .Grüß Gott. ihr Freunde“ eröftnete die Kapelle ihren Konzertteil. Auch sie bot einige Klassiker aus Böhmen dar, so zum Beispiel die Stücke „An unsere Freunde“ (Dévce jako rüze), „Nur wer die Heimat liebt“ (Snubni prstynek) oder „Gartenpolka“ (Vzahrádce). Auch der wunderschöne südböhmische Walzer „Stara lipa“ erklang, mit dem besonderen Text über unsere Heimat, den Moderator Norbert Merkle verfasst hat.

Ernst Moschs Lieblingstitel „Böhmischer Wind“ und Peter Schads „Kuschelpolka“ sorgten für gute Laune. Natürlich kamen unsere donauschwäbischen Stücke „Mach dir das Leben schön“. Robert Payers „Wenn der Wein blüht“ und der größte Hit von Sepp Schmalz „Mein Banater Land“ besonders gut an. Norbert Merkle bedankte sich am Schluss bei den beiden mitwirkenden Kapellen, die bei extrem großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit eine hervorragende musikalische Leistung erbracht haben. Ein ganz großes Dankeschön richtete er an den Landesvorstand Bayern unter Harald Schlapansky für die perfekte Organisation. Die Augsburger Kapelle beschloss das Konzert mit Antonín Zváceks schöner Polka „Uplakana“ und spielte noch „Bis bald, auf Wiedersehen“ als Zugabe. Hoffentlich können so schöne Konzerte in Zukunft wieder häufiger stattfinden. Freundeskreis Donauschwäbischer  Blasmusik.

Heimathaus der Banater Schwaben feiert 35. Jubiläum 07.05.2022

35-jähriges Jubiläum des Heimathauses Würzburg der Banater Schwaben – im neuen Glanze. Das feierten wir gebührend am vergangenen Samstag. Mit guter Blasmusik, Tanzvorführungen und mit vielen Ehrengästen begrüßten uns die Würzburger Banater Schwaben mit leckeren Kuchen, Salate und verschiedenen Grillspezialitäten. Herr Paul Lehrieder (MdB), Herr Hans-Jürgen Weber (Altoberbürgermeister der Stadt Würzburg) und Frau Albina Baumann (BdV Unterfarnken)gaben sich die Ehre und viele Ehrenträger unserer Landsmannschaft mehr. Einen herzlichen Dank geht an die vielen Helferinnen und Helfer aus dem Kreisverband Würzburg und an das Kulturwerk der Banater Schwaben in Bayern, sowie an das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, als Förderer dieser Veranstaltung.

Stilles Gedenken am 15. Januar 2022

„Stilles Gedenken“ des Landesverbandes Bayern zusammen mit Herrn Anton Enderle, Vorsitzender des Kreisverbandes Regensburg der Landsmannschaft der Banater Schwaben und mit Herrn Kevin Back, Kulturreferent des Kulturwerks der Banater Schwaben in Bayern, an die Opfer während der Deportation unserer Landsleute zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion vor 77 Jahren. 

Das Denkmal der Banater Schwaben wurde vom ehemaligen Ortsvorsteher Neutraubling, Herrn Emil Zimmermann (HOG Sanktanna) initiiert und steht seit 1989 im Oberen Katholischen Friedhof zu Regensburg.

In diesem Friedhof liegt auch das Grab unseres 2019 viel zu früh verstorbenen Heimatpriesters und Landsmann Peter Zillich. Es war dem Landesverband Bayern und allen teilnehmenden Landsleuten ein Bedürfnis auch seiner mit einem Gebet und mit einem Kranz zu gedenken. Möge er ruhen in Frieden.

Geschichte der Banater Schwaben (Teil 3)

Online-Jugendseminar des Landesverbandes Bayern

Und weiter geht’s mit unserem Jugendseminar! Nach den Schwierigkeiten der Ansiedlung haben sich die Banater Schwaben mit ihren Nachbarn arrangieren müssen. Vor allem mussten sie sich immer wieder auf neue Obrigkeiten einstellen. In der letzten Folge haben wir erfahren, wie sehr die Ungarn das Banat bis zum Ersten Weltkrieg geprägt haben. Und danach gehörte es plötzlich zu einem ganz anderen Land, zu Rumänien. Wieder eine große Umstellung. Wie es den Banater Schwaben im weiteren, sehr wechselhaften Verlauf der Geschichte ergangen ist, wie sie während des Zweiten Weltkriegs vom Freund zum Feind der Staatsnation und schließlich zu einer Minderheitengruppe im sozialistischen Rumänien und zu „,Spätaussiedlern“ wurden, darüber werdet ihr im dritten Teil des Jugendseminars mehr erfahren. Auch diesmal haben wir von euch wieder viele positive Rückmeldungen zu unserem Geschichtsseminar bekommen. Katharina Mayer aus Bammental, die das Seminar mit ihrem Sohn verfolgt hat, schrieb uns: „In der heutigen Zeit von Globalisierung und Zuwanderung finde ich gerade auch die Geschichte der Banater Schwaben interessant, da sie zweimal ihre Heimat aufgegeben haben, um sich anderswo eine bessere Existenz aufzubauen, und alles hinter sich gelassen haben. Wie es auch meine Vorfahren getan haben, als sie vom Kraichgau (…) ausgewandert sind, und mit meinem Vater in den 80ern wieder als Aussiedler nach Deutschland gekommen sind. So sind wir einerseits, ur-deutsch‘ (von unserer Herkunft und Kultur her) und andererseits zweifache Migranten‘. Das finde ich sehr spannend“ Wir erzählen die Geschichte jetzt weiter. Der Landesverband Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben lädt euch und eure Freunde herzlich ein, wieder dabei zu sein: Wir treffen uns am Samstag, den 22. Januar 2022, um 11 Uhr zum dritten Teil unseres Online-Jugendseminars zur Geschichte der Banater Schwaben. Mit im Boot ist auch wieder das Kultur- und Dokumentationszentrum der Banater Schwaben in Ulm mit der Referentin Halrun Reinholz, die euch die spannenden Ereignisse nach dem Ersten Weltkrieg in Wort und Bildern präsentieren und anschließend eure Fragen beantworten wird. Selbstverständlich gibt es danach auch wieder ein Quiz, bei dem ihr euer neu erworbenes Wissen testen und Preise gewinnen könnt. Wir hoffen, ihr seid wieder alle dabei und sagt es auch weiter! Meldet euch bitte bis zum 15. Januar 2022 verbindlich bei Ramona Sobotta (E-Mail:ramona.sobotta@gmx.de) an! Der Online-Zugang wird euch dann zeitnahzugeschickt. Die Teilnahme an dem Online-Seminar ist für alle Beteiligten selbstverständlich kostenlos. Wenn ihr schon vergessen habt, was im ersten und zweiten Teil mit den Banater Schwaben passiert ist, könnt ihr die beiden Teile aufYouTube nachhören:

Teil 1 unter

https://youtu.be/950eHN0wEL8

Teil 2 unter

https://youtu.be/VwLuLjP__xk

Seid dabei, wir freuen uns auf euch !

Homepage: Kulturwerk der Banater Schwaben e.V. Bayern

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