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„Stilles Gedenken“ des Landesverbandes Bayern zusammen mit Hans Szeghedi, Vorsitzender des Kreisverbandes Landshut der Landsmannschaft der Banater Schwaben, an die Deportation unserer Landsleute zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion vor 76 Jahren. 

Das Mahnmal „Wider das Vergessen“ in Landshut wurde vor 20 Jahren als Erinnerung an das Leiden und an die harten Schicksalsschläge der Banater Schwaben im 20. Jahrhundert errichtet, aber auch als Zeichen des Dankes für die Aufnahme in Deutschland am Ende dieses steinigen Weges.

Am Montag (11.01.2021) sendete

Radio Temeswar – Ihre Sendung in deutscher Sprache
ein Interwiew von
Astrid Weisz
mit
Peter-Dietmar Leber

in dem es um die bisherige Vereinsarbeit der Landsmannschaft der Banater Schwaben und die Termine für das Jahr 2021 geht. Hören Sie rein!

Generalkonsulat Rumäniens in München:
Nationalfeiertag in kleinem Rahmen mit engen Freunden

Rumänien begeht seinen Nationalfeiertag am 1. Dezember. Traditionell wird dieser Tag in den diplomatischen Vertretungen Rumäniens in Deutschland mit vielen Gästen gefeiert. Doch in diesem Jahr waren größere Zusammenkünfte coronabedingt nicht möglich. Und so entschied man sich für Feiern in kleinem Rahmen, mit einer begrenzten Anzahl von Gästen. Die Feiern waren auch zeitlich begrenzt und fanden unter strikter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsmaßnahmen statt.

Gefeiert wurde der Nationalfeiertag Rumäniens auch in München. Um der rumänischen Gemeinschaft eine Botschaft der nationalen Einheit zu vermitteln, aber auch als Dankesbotschaft an die Gastgebergesellschaft – das Land Bayern – wurde das Gebäude des Generalkonsulats am 1. Dezember 2020 in den Farben der rumänischen Nationalflagge beleuchtet.

Auf Einladung von Generalkonsulin Iulia Ramona Chiriac fanden sich zum Nationalfeiertag enge Freunde des konsularischen Amtes in München ein: neben dem rumänisch-orthodoxen Weihbischof Sofian von Kronstadt und den Vertretern der wichtigsten rumänischen Verbände in Bayern auch die Landesvorsitzenden der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Bayern Harald Schlapansky und des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Bayern Werner Kloos.

Generalkonsulin Chiriac erinnerte daran, dass die letzte gemeinsame Präsenzveranstaltung der Märzchenball 2020 in München war, der unter ihrer Schirmherrschaft stand und von der „Deutsch-Rumänische Gesellschaft für Integration und Migration (SGRIM)“ in Zusammenarbeit mit der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Bayern organisiert wurde. Sie stellte die Aktivitäten des Konsulats während der Pandemie vor und unterstrich wie wichtig es sei, trotz Distanz und Einschränkungen „nahe dran zu bleiben“, die Verbindungen aufrechtzuerhalten, Solidarität zu leben und für die gemeinsamen Werte einzustehen, die gerade in Krisensituationen gefragt seien. „Wir haben bewiesen und werden durch unsere gemeinsamen Anstrengungen auch weiterhin zeigen, dass wir über die Intelligenz, die Ressourcen und die Offenheit verfügen, um eine Nähe auch dann herzustellen, wenn die Situation es uns nicht erlaubt, zusammen zu sein“, sagte Iulia Ramona Chiriac. Die Leiterin der konsularischen Vertretung Rumäniens in München dankte den in Bayern lebenden rumänischen Bürgern, die sich gemeinsam und einzeln „an der Definition und Förderung des heutigen Rumäniens (beteiligen), dessen moderne Werte durch sie konsequent und würdevoll gefördert werden“, wie auch den Verbänden der Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen für ihre Aktivitäten zur Unterstützung der rumänischen Gemeinschaft.

Das Treffen in diesem sehr zurückhaltenden Format ermöglichte einen eingehenden Dialog über das Jahr 2020 und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Aktivitäten der einzelnen Institutionen. Die Teilnehmer berichteten über ihre diesjährigen Aktivitäten, die vorwiegend online stattfanden und somit neue Impulse für die Digitalisierung setzten. Dazu gehörten auch die digitalen Heimattage der Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen, die traditionell in Ulm beziehungsweise Dinkelsbühl stattfinden. In diesen Zeiten sei aber auch eine Verwundbarkeit sichtbar geworden, ältere Mitglieder der Vereine befänden sich in einer emotional, sozial und materiell schwierigen Situation. Harald Schlapansky und Werner Kloos stellten die Initiativen ihrer Vereine zur Verbesserung dieser Lage vor. Der Vertreter der Banater Schwaben dankte für die Ausweitung der Entschädigungsleistung auf die Kinder ehemaliger Deportierter und politisch Verfolgter durch den rumänischen Staat.

Die Ehrengäste des Generalkonsulats erhielten als Geschenk das umfangreiche Werk „Die Geschichte Siebenbürgens“ der Historiker Ioan Aurel Pop und Ioan Bolovan, das in deutscher Übersetzung im Ludwigsburger Pop Verlag erschienen ist.    

Was einen guten Veranstaltungsbericht ausmacht

Online-Presseseminar des Landesverbandes Bayern

Dass es in diesem Herbst ein Presseseminar geben soll, stand für den Landesverband Bayern unserer Landsmannschaft schon lange fest. Termin und Veranstaltungsort wurden frühzeitig festgelegt, die Zusage des Referenten lag vor, auch das Vortragsthema war grob umrissen. Ungeklärt blieb allein die Frage, ob angesichts der grassierenden Corona-Pandemie eine Präsenzveranstaltung möglich sein wird oder doch in den digitalen Raum ausgewichen werden muss. Als sich abzeichnete, dass die pandemische Situation eine Zusammenkunft nicht zulässt, entschied sich der Landesvorstand für die digitale Variante. Für das Online-Presseseminar, das auf den 28. November terminiert war, wurde in der „Banater Post“ und in den sozialen Medien geworben.

Letztlich gingen bei Regine Marmann, die seitens des Landesvorstandes für das Seminar verantwortlich zeichnete, 26 Anmeldungen ein. Die Interessenten kamen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Berlin und selbst aus dem Banat. Sie erhielten die Online-Zugangsdaten und konnten ab 10 Uhr den Ausführungen des Referenten folgen, wonach die Möglichkeit bestand, Fragen zum Vortragsthema zu stellen. Die „Schaltzentrale“ befand sich im Haus der Begegnung in Augsburg, wo Robert und Ramona Abendschein für den technisch-organisatorischen Part zuständig waren und für einen fast reibungslosen Ablauf der Online-Veranstaltung sorgten.

Nach einer kurzen Begrüßung der Teilnehmer durch den Landesvorsitzenden Harald Schlapansky aus München stellte Regine Marmann aus Nürnberg den Referenten vor. Walter Tonţa, seit 2012 verantwortlicher Redakteur der „Banater Post“, hatte sich für das Thema „Wie schreibe ich einen (guten) Bericht“ entschieden, zumal der Bericht die von den landsmannschaftlichen Gliederungen am häufigsten genutzte journalistische Darstellungsform ist.

Eingangs erwähnte der Referent an die vom Landesverband Bayern 2012 und 2014 in Nürnberg beziehungsweise Regensburg veranstalteten Presseseminare und rief das Motto des Seminars von 2012 in Erinnerung: „Was nicht in der Zeitung steht, hat nicht stattgefunden“. Daran anknüpfend stellte er fest, dass in nicht wenigen Gliederungen die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sträflich vernachlässigt und nicht für eine regelmäßige Berichterstattung gesorgt werde. Das größte Manko liege darin, dass in den meisten Vorständen niemand eigens mit der Pressearbeit betraut sei. „Wir organisieren, wir veranstalten, wir bringen Leute zusammen, aber wir berichten nicht immer“, sagte der Redakteur der „Banater Post“. Deshalb gelte es, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – dort, wo es geboten erscheint – auszubauen und zu verbessern. Dazu wolle dieses Seminar einen Beitrag leisten.

Im ersten Teil des Vortrags erläuterte der Referent die theoretischen Grundlagen in Bezug auf Nachricht und Bericht, die zu den informierenden, tatsachenbetonten Darstellungsformen zählen und sich durch Objektivität, Aktualität und Relevanz auszeichnen. Nachricht und Bericht liefern Antworten auf die so genannten W-Fragen und unterscheiden sich in der Länge. Dem Textaufbau kommt eine wesentliche Funktion zu. Dieser folgt dem Prinzip „Das Wesentliche zuerst“. Die protokoll-artige Wiedergabe des Ereignisablaufs sei auf jeden Fall zu vermeiden, so der Referent, es komme darauf an, das Ereignis abgestuft nach Wichtigkeit zu schildern.

Im zweiten Teil des Vortrags folgten praktische Tipps für journalistisches Schreiben. Dabei betonte der Referent, dass Verständlichkeit oberstes Gebot sein müsse. Beim Schreiben sei zu achten auf Einfachheit in Satzbau und Wortwahl, Gliederung und Ordnung im Textaufbau, Kürze und Prägnanz und den Einbau anregender Zusätze (sogenannter „Muntermacher“). An konkreten Beispielen wurde aufgezeigt, wie ein ansprechender Einstieg gelingen kann, wie ein langatmiger Stil vermieden und der Bericht lebendig gestaltet werden kann, indem besonders griffige und einprägsame Formulierungen verwendet werden, Menschen zu Wort kommen (Namen sind Nachrichten) und wichtige Wortbeiträge möglichst in direkter Rede zitiert werden. Der Referent erläuterte, worauf beim Zitieren zu achten ist und wie die Zeiten richtig gebraucht werden.

„Berichten Sie über Ihre Veranstaltungen, über Ihren Heimatort, zeigen Sie mehr Präsenz in unserer Verbandszeitung, indem sie auch orts- und kirchengeschichtliche Jubiläen in den Blick nehmen, an bedeutende Persönlichkeiten aus Ihrem Ort erinnern oder Reiseeindrücke bei Besuchen im Banat festhalten“, lautete der Appell des Referenten.

Die zahlreichen Fragen der Teilnehmer im Anschluss an den Vortrag machten deutlich, dass einerseits reges Interesse im Hinblick auf die Pressearbeit bekundet wird und andererseits noch Klärungsbedarf bezüglich weiterer Aspekte besteht, die in diesem Seminar nicht zur Sprache kamen. Deshalb hat der Landesvorstand eine Fortsetzung ins Auge gefasst. Ob als Präsenzveranstaltung oder wieder digital, wird sich zeigen.

Der Landesvorstand 

Wie kommen die Schwaben ins Banat?

Online-Jugendseminar des Landesverbandes Bayern

Wieso seid ihr eigentlich Deutsche, wenn ihr in Rumänien geboren seid? Und was habt ihr mit Österreich zu tun? Und mit Ungarn? Warum fahrt ihr so gern da hin? Das sind Fragen, die sich die jungen Leute stellen, die heute in der DBJT mitmachen. Im Gegensatz zu ihren Eltern sind sie nämlich meistens nicht im Banat geboren oder gar aufgewachsen. Sie haben dieses Erbe sozusagen „in die Wiege gelegt“ bekommen. Oder sie haben ganz andere Wurzeln und sind nur aus Freude an der Gemeinschaft, am Tanzen dabei. Aber das Banat ist natürlich immer ein Thema und deswegen hat sich der Landesverband Bayern schon lange vorgenommen, historisches Wissen über das Banat auch an die junge Generation zu vermitteln. Als Motivation zitierte der Landesvorsitzende Harald Schlapansky in seiner Begrüßung einen Satz von Helmut Kohl, der die Sache auf den Punkt bringt: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“

Das Jugendseminar war für Ende November geplant – natürlich im Rahmen eines „realen“ Treffens. Doch schon bald war klar, dass die Corona-Pandemie diesmal einen dicken Strich durch die Rechnung macht. Einfach absagen wollte der Landesverband das Seminar aber nicht, zumal ihm gerade der Nachwuchs der Landsmannschaft sehr am Herzen liegt. Und da sich in dieser Corona-Zeit so viel ins Internet verlagert hat, entstand der Alternativplan: Wissen online vermitteln! Harald Schlapansky und mit ihm einige andere „Junggebliebene“ im Landesverband planten um. Mit der technischen Hilfe von Robert Abendschein aus Augsburg und der Plattform ClickMeeting wurde das Netz im Netz geknüpft, wenn auch manche das digitale Neuland mit einem etwas mulmigen Gefühl betreten haben. Die Akteure waren coronagerecht an verschiedenen Standorten verteilt und wurden abwechselnd live geschaltet. Die stellvertretende Landesvorsitzende Ramona Sobotta aus Augsburg hielt die Fäden in der Hand und führte durch das Programm des Seminars. Ihr zur Seite standen Andrea Kielburg (ebenfalls aus Augsburg), die das Quiz präsentierte und moderierte, sowie Martina Lenhardt aus München, die für die Gestaltung der Flyer und die Werbung im Netz zuständig war. Die 30 angemeldeten Teilnehmer erhielten einen Link und konnten dem Programm problemlos und unsichtbar folgen – ohne den Druck, sich melden oder beteiligen zu müssen.

Worum ging es bei dem Geschichts-Seminar? Um das Banat natürlich. Immer wieder stellt man fest, dass dieser Teil der europäischen Geschichte im Schulunterricht kaum Platz findet. Darum die Fragen, die am Anfang dieses Artikels gestellt werden. Sie bildeten auch den Einstieg zu dem Vortrag von Halrun Reinholz vom Kreisverband Augsburg, die das Kultur- und Dokumentationszentrum der Banater Schwaben in Ulm betreut und ihren mittlerweile großen Erfahrungsschatz zu diesem Thema anbringen konnte. Um die eingangs gestellten Fragen zu beantworten, muss man natürlich ein Stück zurückgehen in der Geschichte – etwa 300 Jahre. Denn da wurden die „Banater Schwaben“ sozusagen „geboren“. Ein längerer Prozess war das, der mit den Türkenkriegen und österreichischen Kaisern zu tun hatte. Nun ist Geschichtsunterricht manchmal etwas trocken, doch mit Hilfe von Bildern und Karten kann man das im Netz fast noch besser vermitteln als im richtigen Vortrag. Von den „Ulmer Schachteln“ hatten so manche schon etwas gehört – aber was ist das eigentlich? Und wie lange brauchte man denn, um aus dem Schwarzwald bis ins Banat zu kommen? Fragen, die bei so einem Vortrag bei aufmerksamen Zuhörern natürlich auftauchen. Aber das Netz bietet für Fragen ja einen Chat an, und der wurde nach dem Vortrag fleißig genutzt. Und wie! Die Fragerunde dauerte nämlich fast genau so lang wie der Vortrag selbst. Ein klarer Beweis, wie interessiert die DBJTler an ihrer Herkunft sind.

Zum Schluss konnte jeder noch testen, ob wirklich was hängengeblieben ist von all dem geballten Wissen. Die Veranstalter hatten nämlich ein Quiz vorbereitet: 13 Fragen mit jeweils drei Antwortmöglichkeiten. Wer mitmachen wollte, konnte die richtigen Antworten blitzschnell über WhatsApp verschicken. Die rege Beteiligung ließ bei den „Auszählern“ leichte Hektik aufkommen. Insgesamt zwölf Teilnehmer lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, aber dann standen die Gewinner fest: Den ersten Preis (alle Fragen richtig beantwortet!) teilten sich Victoria Ziegler aus München, das Team Miriam Österreicher und Sarah Klein aus Karlsruhe sowie Christa Eichinger vom Kreisverband Augsburg. Auf den zweiten Platz kamen mit gleicher Punktzahl Kerstin Schuch aus Düsseldorf und Herta Schuld aus Augsburg. Der dritte Platz ging ins Banat, an Astrid Kataro aus Keglewichhausen. So nebenbei zeigt sich hier die große Reichweite, die das Online-Seminar hatte.

Die Resonanz der Teilnehmer war überwiegend positiv. Nicht nur die Jugendlichen, auch ihre Eltern gaben zu, „was gelernt“ zu haben, es sei „kurzweilig und informativ“ gewesen. Vor jedem Bildschirm saßen natürlich jeweils mehrere Personen aller Altersgruppen. Der wohl jüngste Teilnehmer war der sechsjährige Moritz aus Augsburg, der nach Aussage seiner Mutter die ganze Zeit konzentriert zuhörte. Als sein Vater ihn ansprach, mahnte er ihn: „Pssst, da geht es um die Schwowe. Und ich bin auch ein Schwob.“

Und natürlich tauchte schnell die Frage auf: Wann geht es weiter? Die Referentin hatte nämlich eine Fortsetzung versprochen. Vielleicht auch mal live, aber warum nicht wieder im Netz? Solange Corona anhält, eine praktikable Möglichkeit, zusammenzukommen und sich mit Wissen zu rüsten. Wie man vom Landesverband hört, könnte die Fortsetzung schon sehr bald kommen.

Der Vortrag zur Ansiedlung ist demnächst übrigens auf YouTube abrufbar. Zum Nachlesen gibt es ihn auch als PDF-Datei, die der Landesverband an die interessierten Gruppen oder Einzelpersonen verschickt. Auch das Quiz steht zur Verfügung, es wurde sogar bereits aus Brasilien angefordert. Dann kann man nur gespannt sein, wie es mit der Geschichte der Banater Schwaben nach der Ansiedlung weitergeht.

Ramona Sobotta, Halrun Reinholz

Online – Presseseminar des Landesverbandes Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben

Der Landesverband Bayern bietet am Samstag, dem 28. November, um 10.00 Uhr ein Presseseminar an. Zielgruppe sind die für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Funktionsträger der landsmannschaftlichen Gliederungen wie auch andere interessierte Landsleute. Walter Tonta, verantwortlicher Redakteur der „Banater Post“, wird zum Thema „Wie schreibe ich einen (guten) Bericht“ referieren und dazu Anleitungen und praktische Tipps geben. An das Referat schließt sich eine Fragerunde an, die den Teilnehmer die Möglichkeit bietet, anfällige Fragen zu stellen. Das Seminar soll eine Stunde dauern. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 25. November 2020 verbindlich bei Regine Marmann unter E-Mail r-marmann@t-online.de anzumelden. Die Online-Zugangsdaten werden den Teilnehmer zeitnah mitgeteilt. Die Teilnahme an dem Online-Seminar ist kostenlos.

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Online – Jugendseminar des Landesverbandes Bayern der Landsmannschaft der Banater Schwaben

Der Landesverband Bayern lädt alle jugendlichen Banater Schwaben und deren Freunde am Samstag, dem 28. November, um 11.30 Uhr zu einem Seminar zur Geschichte der Banater Schwaben ein. Gerade weil in den Schulen wenig über die Geschichte unserer Volksgruppe vermittelt wird und dieses Thema vielen Jugendlichen wichtig ist, wollen wir dieses Seminar anbieten. Nach dem Vortrag von Halrun Reinholz, Betreuerin des Kultur- und Dokumentationszentrums unserer Landsmannschaft in Ulm, besteht die Möglichkeit, an einem Quiz auf Multiple-Choice- Basis teilzunehmen.

Liebe Jugendliche, bitte meldet Euch bei Interesse bei Ramona Sobotta bis zum 25. November 2020 unter E-Mail ramona.sobotta@gmx.de verbindlich an. Die Online-Zugangsdaten werden den Teilnehmer zeitnah mitgeteilt. Die Teilnahme an dem Online-Seminar ist kostenlos.

 

Der Landesvorstand

 

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Bund der Vertriebenen - Landesverband Bayern

Am 20.September 2020 fand im Goldenen Saal im Augsburger Rathaus, unter dem Motto „70 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen“, die Veranstaltung desBdV Landesverbandes Bayern statt, bei der unsere Landsmannschaft von dem Landesvorsitzenden Harald Schlapansky vertreten wurde.

Trotz der strengen Corona Hygienemaßnahmen kamen viele Vertreter der landsmannschaftlichen Verbände, Frau Staats(Sozial)ministerin Carolina Trautner, unsere Landesbeauftragte der Bay. Regierung, Frau Sylvia Stierstorfer gaben sich auch die Ehre. Ebenso war der rumänische Botschafter aus Berlin, Herr Emil Hurezeanu, gemeinsam mit Dr. Bernd Fabritius da. Die Grußworte der Stadt Augsburg wurden von der Oberbürgermeisterin Eva Weber überbracht.

Auch viele bekannte Banater Schwaben aus dem Kreisverband Augsburg waren anwesend u.a. Dr. Hella Gerber und Niki Dornstauder, beide Stellvertreter im Landesverband Bayern.

Dr. Hella Gerber, Kreisvorsitzende des BdV Augsburg, war die Gastgeberin und nach gutem alten banatschwäbischen Brauch, hat sie mit ihrem Team, trotz Einschränkungen alle herzlich empfangen und bestens versorgt. Ihre Eröffnungsworte waren herzlich und sehr aufmerksam vorbereitet.

Der Festvortrag von Herrn Knauer und die Festrede von Frau Trautner waren sehr gut und gut vorbereitet.

Der Gewinner des Kulturpreises war Herr Michael Schmidt, ein Siebenbürger Sachse, der den Preis von € 2.000,00 gleich wieder dem BdV gespendet hat.

Die beiden anderen Preise gingen an die Stiftung der Landsmannschaft der Schlesier in Straubing und an die Stadt Geretsried. Beide haben diese Preise für ihre sehr gute Arbeit mehr als verdient.

Die danach zum Verteilen vorbereiteten Süßwaren (Kuchen) der Banater Schwaben aus Augsburg, waren ein Höhepunkt für alle Anwesenden und man merkte die Gastfreundschaft unserer Landsleute, die auch in Pandemie Zeiten nicht zu wünschen übriglässt. Danke dafür!

Es war würdige, gute und schöne Veranstaltung, die sogar im Bayerischen Rundfunk kurz zu sehen war.  

 

 

        Liebe Banater Schwaben in Bayern, liebe Landsleute,  

                                             

als neu gewählter Landesvorsitzender möchte ich Ihnen zum bevorstehenden Weihnachtsfest die besten Wünsche übermitteln.

Schöpfen Sie Kraft und Liebe im Kreise Ihrer Familien, für Sie selbst, für Ihre Mitmenschen und auch für unseren Verband und unsere Gemeinschaft.

Für das kommende Jahr 2020 wünsche ich Ihnen viel Gesundheit, Erfolg und Glück, sowie Gottes Segen.

Gerne möchte ich Ihnen den neu gewählten Landesvorstand namentlich vorstellen.

 

Harald Schlapansky (Vorsitzender) – München/Bakowa

Nikolaus Dornstauder (stellv. Vorsitzender) – Augsburg/Lenauheim

Regine Marmann (stellv. Vorsitzende) – Nürnberg/Deutschstamora

Dr. Hella Gerber (stellv. Vorsitzende) – Augsburg/Nitzkydorf

Ramona Sobotta (stellv. Vorsitzende) – Augsburg/Temeswar/Warjasch

Johann Noll (Landesschatzmeister) – Altötting/Sanktandres

Martina Lenhardt (Beisitzerin) – Karlsfeld bei München

Ewald Buschinger (Beisitzer) – Ingolstadt/ Bethausen

Alwin Müller (Beisitzer) – Würzburg/Warjasch

 Kurt Lohmüller (Rechnungsprüfer) – Waldkraiburg/Marienfeld

Ani Ianc (Rechnungsprüferin) – Traunreut/Warjasch

 

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und bedanke mich für Eure Treue der Landsmannschaft der Banater Schwaben gegenüber,

im Sinne unserer Landsleute und unserer Gemeinschaft.

In landsmannschaftlicher Verbundenheit grüßt Sie herzlich,

 

Harald Schlapansky

Landesvorsitzender